Parkettboden versiegeln

Um einen Parkettboden zu versiegeln benötigt man eine wasserbasierte Versiegelungslösung. Es ist unverzichtbar einen Boden nach der Verlegung oder nach dem Schleifen zu versiegeln oder zu ölen, denn nur so gewährleistet der Boden eine lange Lebensdauer. Ob der Parkett versiegelt oder geölt wird ist eigentlich eine reine Geschmacksache, wobei meines Erachtens der geölte Boden empfindlicher ist und auch intensiver behandelt werden muss.

Die Arbeiten sind nicht ganz einfach und sollten von einem Fachmann durchgeführt werden – v.a. dann wenn der Boden schon älter ist und breite Risse aufweist.

Wer eine Oberflächenbehandlung von Parkett aber selbst übernimmt, muss einiges beachten!
Durch die Versiegelung kann es bei frisch geschliffen Böden dazu führen, dass dieser erneut nachgeschliffen werden muss, denn es kann passieren, dass diese Böden aufquellen. Eine Variante ist es den Parket vorher etwas zu befeuchten und dann vor dem ersten lackieren erneut abschleifen.

Es ist wichtig den Parkett bei der Versiegelung einer nicht zu starken Sonnenstrahlung auszusetzen, besser den Raum leicht abdunkeln, damit ein gleichmäßiges Ergebnis entsteht. Die Sonne lässt den Lack zu schnell härten. 20 Grad im Raum und ca. 60% Luftfeuchtigkeit sind ideal – dazu die Gebrauchsanweisung der Versiegelung beachten!

Bei einer Versiegelung mit dem Lack entsteht auf dem Parkettboden ein Film, der eine sehr widerstandsfähige Schicht bildet.
Eine ordentliche Versiegelung braucht drei Schichten oder Anstriche. Grundierung, Zwischenlack und Endlackierung. Dazwischen den Raum immer wieder lüften, damit die Dämpfe keine Kopfschmerzen verursachen. Zwischen den drei Schichten immer wieder schleifen, dann wird ein tolles Ergebnis erzielt.

Eine ausführliche Anleitung zur Versiegelung von Parkettböden findet man unter http://garten.germanblogs.de/archive/2010/08/02/anleitung-zur-parkett-versiegelung-und-der-boden-glaenzt-wie-neu.htm

Parkettboden Versiegelung gibt es um ca. EUR 15,- bei saubergraf.at pro Liter

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